FoodALYT D 5 +: Destillieren mit Gewinn

„Wir sind stolz mit unserem neuen Wasserdampfdestillierer den Sprung auf die technische Stufe der Industrie 4.0 geschafft zu haben“, meinen Dr. Claus Beninga, Projektleiter, und Karl-Thorsten Keitel, Geschäftsführer, beide FoodALYT GmbH. Im Rahmen eines Förderprogramms der Europäischen Union und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH entwickelte die OMNILAB-LABORZENTRUM GmbH & Co. KG gemeinsam mit dem Kooperationspartner BCM Bremer Centrum für Mechatronik dieses Gerät nach den Ansprüchen und Vorgaben der Industrie 4.0.

„Konkret bedeutet das, dass sowohl die Eingabe und Bedienung des FoodALYT D 5 + als auch die Steuerung und der Datenexport über verschiedene digitale Schnittstellen erfolgt, eben eine optimale Vernetzung digitaler Komponenten“, ergänzt Beninga, der das Gerät in dieser Konfiguration konzipierte und zur Marktreife geführt hat. Die FoodALYT GmbH wurde während des F & E-Projektes gegründet. Bei ihr liegen Produktentwicklung, Herstellung und Vertrieb aller FoodALYT Geräte.

Die vielseitigen Anwendungsgebiete, wie Stickstoffanalysen nach Kjeldahl, Messungen flüchtiger Säuren, Lösungsmittel, Konservierungsstoffe und Alkohole, der bisherigen FoodALYT D-Serie deckt auch das neue Gerät ab. Deutlich komfortabler ist die Bedienung: ein umfangreicher Programmspeicher ist über den 7“ Touchscreen, Webinterface, Druck-/Drehknopf und Tastatur anwendbar sowie eine individuelle Probenbenennung einfach möglich. Die Menüführung kann in beliebig vielen Sprachen erfolgen. Ebenso wurde der Datenexport über alle aktuellen, digitalen Schnittstellen (via USB, LAN, WLAN, Bluetooth, RS232) auf PC oder USB-Stick konzipiert. Die daraus resultierende Zeitersparnis erhöht sich durch die komplette Ergebnisberechnung und Datenauswertung, die intern erfolgt.

Kostenreduzierung und Ressourcenschonung ergeben sich durch die individuell programmierbare, automatische Zugabe von NaOH, H2O und H3BO3 sowie Absaugung der Probe und Vorlage. Hier bieten die individuell einstellbare Reaktions- und Destillationszeit sowie der Standby-Betrieb zwischen den Destillationen zusätzliche Einsparungen, da die Energiezufuhr und der Wasserverbrauch optimal angepasst werden.

Hoher Arbeitsschutz für Labormitarbeiter und Reduzierung der Fehlerquote sind durch die automatische Zugabe und Absaugung der Chemikalien sowie die automatische Datenauswertung gegeben. Die Sicherheit am Arbeitsplatz wird durch optische und akustische Fehlermeldungen erhöht.

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